Vermögen und Verwaltung

 

zusammen Zukunft säen. Bild: Camille Pissarro

Der meist wesentliche Teil der finanziellen Resultate beruht auf Spenden und Erbschaften.
Die Spender geben hiermit nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern geben auch eine starke morale Kraft, welche uns motiviert. Durch unsere Spender fühlen wir uns gestärkt um jährlich einen größeren Betrag auszugeben als die Einkünfte aus Eigenkapital zulassen.

Im Laufe der Jahre ist ein derartiges Grundkapital aufgebaut und in Stand gehalten worden, sodaß von den Früchten auf jeden Fall die Sekretariatskosten der Stiftung finanziert werden können. Um die Unabhängigkeit und Kontinuität weiterhin garantieren zu können, suchen wir für das Grundkapital nach gezielten Spenden und Legaten.
 

Jahreseinkommen

Das Jahreseinkommen besteht aus Spenden als auch über die Einkünfte der Kapitalanlage, über welche der Vorstand nach eigenem Befund verfügen kann. Über die Einkünfte der Kapitalanlage kann nur verfügt werden, soweit diese nicht an die Endowmentfonds hinzufügt worden sind. Für unsere Investitionssatzungen wird fortwährend untersucht, welche Formen am besten zu den Zielsetzungen der Iona Stichting passen.

Investitionssatzungen

Der Vorstand hat Investitionssatzungen festgelegt, in welcher für einen progressiven Kurs bezüglich der Anlage in ökologische, beständige und soziale vertretbare Unternehmen gewählt wurde.

Der Vorstand hat die Ausführung der Investitionssatzungen an einen externen Vermögensverwalter übertragen und hat für die Aufsicht der Tätigkeiten des Vermögensverwalters eine finanzielle Kommission angewiesen. Die finanzielle Kommission besteht aus dem Vorsitzenden, Kassenführer und Direktor und überwacht die Zusammenstellung der Aktien und evaluiert vierteljährlich die Leistungen des externen Vermögensverwalters. Der Vorstand hat auf Vorschlag der finanziellen Kommission einen Anlageplan aufgestellt, in der die strategische Verteilung der Mittel, die taktische Marge, die Nutzung der Devisen, regionale Verteilung, Derivaten, Risikoverwaltung sowie den Schwerpunkt für nachhaltiges Investment und gesellschaftlich verantwortungsbewußtes Unternehmen festgelegt ist.

Double Dividend in Amsterdam wurde als Vermögensverwalter angewiesen. Abhängig vom Markt darf der Verwalter die strategische Verteilung der Mittel zwischen 50/50 und 60/40 zu Aktien einerseits und zinsfester und alternativen Werte andererseits schwanken lassen.

Der Kursgewinn und der Kursverlust werden im Jahresbericht sichtbar gemacht. Kursgewinne und Kursverluste werden mit Sicht auf die Kontinuität zum Teil der Ausgleichreserve zugefügt oder entzogen.